Faultnotify 🐧
Faultnotify, Debian (+Derivate)
Wiki-Stand: 20.01.2026
Script-Stand: 19.01.2026
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🚀 Vorwort
Faultnotify ist ein Störungsbenachrichtigungsdienst, der in Dauerschleife Geräte und Dienste testet und im Fehlerfall eine Benachrichtigung schickt. Diese kann per E-Mail oder Telegram passieren.
Das Script speichert alle Daten zentral unter /home/$USER/script-data/webcamloader/
Darin befinden sich: Konfiguration, Offline-Statusdateien, Steuerdateien und (bei manuellem Hinzufügen) Sprachdateien.
faultnotify ist ein leichtgewichtiges, modular aufgebautes Bash-Script zur Überwachung von Geräten, Diensten und Zuständen.
Ziel ist es, Störungen zuverlässig zu erfassen, sinnvoll zu bündeln und gezielt zu melden - ohne unnötige Alarmflut.
Das Script eignet sich sowohl für Einzelserver als auch für verteilte Umgebungen und ist bewusst so konzipiert, dass es ohne zusätzliche Software oder Datenbanken auskommt.
⚙️ Allgemein und Funktionsaufbau
Faultnotify wird zuerst über den Befehl install installiert und eingerichtet. Das Skript führt dabei interaktiv durch die Erstkonfiguration und legt die grundlegenden Einstellungen fest.
Während der Installation prüft Faultnotify, ob alle benötigten Programme auf dem System vorhanden sind. Fehlende Abhängigkeiten werden klar angezeigt und müssen eigenständig nachinstalliert werden.
Im Anschluss wird die gewünschte Art der Benachrichtigung festgelegt. Zur Auswahl stehen E-Mail oder Telegram. Abhängig von der Auswahl werden die erforderlichen Angaben abgefragt und in der Konfiguration gespeichert.
Bei der Einrichtung der Benachrichtigungen wird ein Verifizierungscode an die angegebene E-Mail-Adresse oder den gewählten Telegram-Account gesendet. Dieser Code muss zur Bestätigung eingegeben werden. Die Verifizierung dient dazu sicherzustellen, dass Benachrichtigungen im Störungsfall tatsächlich zugestellt werden und korrekt funktionieren.
Wird die Verifizierung übersprungen oder schlägt sie fehl, wird die Installation dennoch fortgesetzt. Die Benachrichtigungseinstellungen können später manuell angepasst werden, jedoch ohne erneute automatische Verifizierung. In diesem Fall liegt die vollständige Verantwortung für eine funktionierende Zustellung beim Nutzer.
Optional kann im Verzeichnis script-data die Datei .installed gelöscht werden, um die Installation erneut zu starten und die Erstkonfiguration nochmals vollständig durchzuführen.